Nun in Hongkong habe ich mich auf eine spezielle Art verabschiedet. Vor dem Einsteigen in den Flieger der Air New Zealand wollte ich eigentlich noch Souvenirs kaufen, aber man glaubt es kaum ich fand wieder nix Gescheites. Also muss ich all die enttäuschen, denen ich was versprochen habe. Nun setzte ich mich im Burger King neben einem jungen Asiaten, der ganz erstaunt war, wer neben ihm Platz nahm, denn ich reiste ausnahmsweise nicht in weiss, nein sondern in nationalrot: rote Hosen und Schweizer T- Shirt und Cap. Er sprach mich an und fragte, ob ich ein medical man, also Arzt sei. Ich sagte nein. Er fragte mich, woher ich komme, und so erklaerte ich ihm mein Land und meine Destination. Er hiess Jeelaa und den Nachnamen weiss ich nicht mehr wie Buchstabieren, denn er kam aus Korea. Nach dem Gespraech machte ich mich zum Gate, wo mein Flieger, der Air New Zealand heranrollte. Mit Spannung stieg ich spaeter ein mit einer gewissen Neugierde, wer jetzt neben mir Platz nimmt. Ein Walliser namens Alex, ja der aber nicht Deutsch oder Franz sprach, sondern Englisch. Er lebt in Basel, und sein Vater ist Neuseelaender. So war es ganz interessant mit ihm auf Englisch 10 Stunden zu diskutieren, den die wenigen Worte auf Deutsch, die er sprach tönten wie Englisch.
New Zealand
Die Landung in Auckland war sehr turbulent, den in Neuseeland ist es kalt und nass. So schuettelte es deftig fast beim ganzen Sinkflug, der auf einer Hoehe von 11277 Meter begann. Nun in Aucklang gut gelandet, machte ich mich in den kurzen Hosen auf in Richtung Zoll, wo ich viel bloede Blicke einfing, weil ich in rot und halt sommerlich kurz in Sandalen angezogen war. Am Zoll angekommen, stauten sich die gut 1200 Leute, weil gleichzeitig in Auckland drei 747-400 ( Jumbo) der Air New Zealand gelandet sind. Mit mir reiste auch ein Schweizer, der fuer die Air New Zealand in Zuerich arbeitet und geschaeflich unterwegs war. Weil sich das ganze verzoegerte und wir dumm und daemlich warten mussten, bis wir durch den Zoll geschleust wurden, fing er mit mir an zu reden, weil er sah, dass ich denselben Schweizerpass in der Hand hielt. Nach ¾ Stunden endlich war es soweit, ich hatte den Kiwistempel im Pass und durfte offiziell in Neuseeland einreisen, Denkste!!!!! Das gleiche game von vorne? Ihr glaubt das kaum. Ich bin ja schon oft gereist und mehre tausend Kilometer geflogen, doch mich traf der Schlag. Der Neuseelaender laesst niemanden einreisen bis er sein Gepaeck gesehen hat. Also wieder Schlange machen, wieder fast 1 Stunde anstehen, um meine schoenen, weissen Unterhoesli und die bloede Toblerone zu zeigen, die mir fast weggenommen wurde, weil die Neuseelaender niemanden mit Lebensmittel einreisen lassen. Gut, endlich war ich willkommen. Der Moment ist wie in Zuerich? Wer wartet auf mich? Ja, John stand mit der Tafel Linus Geisser da und strahlte mich an. Ich begruesste ihn und dankte ihm fuer den Abholservice. Nach der Ankuft bei ihm zuhause musste ich leider mit Schrecken feststellen, dass die New Zealander wie die Australier, keine Heizungen haben, den sie kennen nur Klimaanlagen im Sommer. Ja warum den im Winter heizen, wo unsere Haueser ja nicht isoliert sind und nur aus Holz bestehen. „Ja und?“ dachte ich und richtete mein Zimmer ein, das sehr schoen ist. Anschliessend zeiget mir John Auckland, den Hafen und die Vulkane mit den Kratern. Die ersten Fotos sind auf der Website drauf, doch weitere folgen dann spaeter.
Schule
Heute, am 7. Juli ging ich mit voller Spannung zur Schule. Bus fahren, bloede Blicke ernten und trotzdem hohen erhobenem Hauptes durch das Portal zu gehen, weil mich viel ansprachen von wegen Schweizer. Worte und Namen fallen wie Alinghi, Geld, Uhren und Schokolade. Doch viele interessiert es, was der Schweizer verdient. Schon in Hongkong hatte ich solche Begegnungen!!! Nun wurden wir getestet: muendlich und schriftlich. Doch wie ich es ahnte, wurde ich in die Anfaengerklasse eingeteilt.
Unsere Schulleitung, Big Boss in Anni meinte man sehe in 2-3 Tagen, ob das level richtig sei. Nun so traf ich wieder Nationen wie Vietnam, Korea, Brasilien, Russland, Singapore, Thailand, France, Japan, Arabische Emirates, Indien, Pakistan, China, Malaysia, Deutsche und man stelle sich vor 3 Junge aus Thaiti. Ja, so begann also mein Abendteuer Englisch Schule. Morgen weiss ich definitiv, wer in meiner Klasse ist.
Ich schliesse meinen 2. Reisebericht und danke fuer dein Interesse und hoffe, es war spannend. Bis Bald aus Auckland, New Zealand Linus
Nun hier ist mein erster Reisebericht von meiner Weltreise um den Globus. Ich fange von vorne an. In Zuerich nahm ich Abschied von meinen engen Freunden und meinem Schatz und ging voller Stolz durch den Zoll. Ich nahm an, da ich nicht das erste Mal flog, es stimmt was auf dem Ticket stand! .... Dem sei nicht so!!! Auf meinem Ticket stand E65 anstatt A64. Also ging ich nichts ahnend ins Dock E Midfield anstatt ins Terminal A. Im E draussen angekommen stand ich also vor dem E65, wo kein Flugzeug stand nach London sondern nach Miami!!! Ja, waere auch schoen gewesen, doch dorthin will ich nicht. Auf der Boardingtafel blinkte meine Maschine schon gruen also war boarden angesagt ,doch ich stand noch im E!!! Mit steigendem Adrenalinspiegel fragte ich mich durch, wo meine Maschine der SWISS steht und so sagte die flotte Dame, dies sei ein Fehler der Check-in Dame, sie telefoniere ins A, sie sollen warten. Ich nichts ahnend was jetzt passiert, lief der Dame hinterher. Sie sagte, ich werde von der Airport Security abgeholt, um den Flieger noch zu erreichen. Cool, dachte ich. Das faengt ja schon gut an. Also hatte ich privaten Begleitschutz von 2 Bodyguards!!! Als Letzter betrat ich den Flieger!!! Ja, Einer muss ja der Letzte sein und so hob ich ab Richtung London.
In London gelandet, fielen mir die Augen aus dem Kopf, denn ich sah nur noch grosse Flugzeuge. Ich dachte, hoffentlich geht das gut mit Umsteigen. Mein Englisch war jetzt gefragt und ich gefordert. Alles lief gut. Ich stieg aus und achtete auf die Tafeln. Die Menschenmasse voraus und klein Linus hinterher. Und prompt ging das in die Hose. Ich stand am Zoll von London. Die Schlange war lange und ich unsicher, da hoerte ich 2 Deutsche hinter mir, und ich fragte welchem Schild ich folgen muss, wenn ich weiter fliegen muss. Sie gaben mir Auskunft, ich soll den violetten Schildern folgen. Okay, ich drehte mich also wieder um und folgte den violetten Schildern. Ich fliege ja nicht das erste Mal, und ich habe ja schon einige Internationale Flughaefen gesehen, aber so kompliziert wie London Heathrow ist keiner gewesen... !!! Nun nach dem 2. Bodycheck verliessen wir den Terminal 2 und fuhren mit dem Bus 20 Minuten durch den Airport, um an unser Gate zu gelangen. Dort angekommen standen mehrere Jumbos nebeneinander. Ich wartete ungeduldig, doch dann kam mein Traum in Weiss!!! Eine 747-400 der Air New Zealand. Also ging das Abenteuer los. Ich stieg ein und nahm Platz auf dem Sitz 66J, fast zu hinderst. Neben mir nahm ein junger Mann Platz. Er stellte sich vor mit dem Namen Jack. Er kommt aus New Zealand und ist auf der Suedinsel aufgewachsen. Er studiert in London in einer Bibliothek. Nun gut, das Flugzeug startete, und wir kamen ins Gespraech so lang bis er sagte: „Linus, komm mich besuchen.“ Also sagte ich ihm, ich werde ihm mailen und so tauschten wir Adressen aus. Ankunft in Hongkong: Nach dem langen Flug von fast 12 Stunden bin ich gut in Hongkong gelandet. Fuer mich Neuland, doch als Erstes dachte ich an Sandro Del Bianco, der mit mir in Singapore war. Auf Reisen lernt man viel, das will ich euch sagen. So entschloss ich mich, eine U-Bahn zu suchen, denn ein Taxi ist zu teuer. Ich kam gut im Hotel an und freute mich auf eine Dusche und ein Bett. Am 4. Juli, also heute, machte ich eine Stadtrundfahrt, wo ich viel ueber Hongkong kennen lernte. Die Stadt hat alleine 7,8 Mio. Einwohner, also soviel wie die Schweiz und steht wieder seit 2003 unter der Flagge von China. Doch hier herrschen Temperaturen von 26-38 Grad, aber tropisch. Heute haben wir 36!!! Ich war nach der Rundfahrt auf gut Glück einfach so alleine durch Hongkong marschiert, wo ich versuchte auf das hoechste Gebaeude zu kommen. 422 Meter hoch. Cool, mit meinem Englisch komme ich gut durch und so konnte ich den Tower besichtigen. Nach meinem Orientierungssinn musste mein Hotel ganz in der Naehe sein, also lief ich alleine durch das grosse Hongkong bis ich 1 1/2 Stunden spaeter mein Hotel erreichte. Ich koennte noch viel schreiben, doch ich sitze jetzt wieder frisch geduscht am Compi. Denn ich geniesse heute Abend noch und werde nach Koowloon gehen, um dort noch ein wenig den Markt zu besuchen. Also meine Freunde, der naechste Bericht kommt aus New Zealand, wo ich auch Fotos versuche hoch zu laden.
I wish you a nice time and have a nice day ........your Linus