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Reisebericht 2:Hongkong- New Zealand
07.07.2008 13:49:27
Nun in Hongkong habe ich mich auf eine spezielle Art verabschiedet. Vor dem Einsteigen in den Flieger der Air New Zealand wollte ich eigentlich noch Souvenirs kaufen, aber man glaubt es kaum ich fand wieder nix Gescheites. Also muss ich all die enttäuschen, denen ich was versprochen habe. Nun setzte ich mich im Burger King neben einem jungen Asiaten, der ganz erstaunt war, wer neben ihm Platz nahm, denn ich reiste ausnahmsweise nicht in weiss, nein sondern in nationalrot: rote Hosen und Schweizer T- Shirt und Cap. Er sprach mich an und fragte, ob ich ein medical man, also Arzt sei. Ich sagte nein. Er fragte mich, woher ich komme, und so erklaerte ich ihm mein Land und meine Destination. Er hiess Jeelaa und den Nachnamen weiss ich nicht mehr wie Buchstabieren, denn er kam aus Korea. Nach dem Gespraech machte ich mich zum Gate, wo mein Flieger, der Air New Zealand heranrollte. Mit Spannung stieg ich spaeter ein mit einer gewissen Neugierde, wer jetzt neben mir Platz nimmt. Ein Walliser namens Alex, ja der aber nicht Deutsch oder Franz sprach, sondern Englisch. Er lebt in Basel, und sein Vater ist Neuseelaender. So war es ganz interessant mit ihm auf Englisch 10 Stunden zu diskutieren, den die wenigen Worte auf Deutsch, die er sprach tönten wie Englisch.
New Zealand
Die Landung in Auckland war sehr turbulent, den in Neuseeland ist es kalt und nass. So schuettelte es deftig fast beim ganzen Sinkflug, der auf einer Hoehe von 11277 Meter begann. Nun in Aucklang gut gelandet, machte ich mich in den kurzen Hosen auf in Richtung Zoll, wo ich viel bloede Blicke einfing, weil ich in rot und halt sommerlich kurz in Sandalen angezogen war. Am Zoll angekommen, stauten sich die gut 1200 Leute, weil gleichzeitig in Auckland drei 747-400 ( Jumbo) der Air New Zealand gelandet sind. Mit mir reiste auch ein Schweizer, der fuer die Air New Zealand in Zuerich arbeitet und geschaeflich unterwegs war. Weil sich das ganze verzoegerte und wir dumm und daemlich warten mussten, bis wir durch den Zoll geschleust wurden, fing er mit mir an zu reden, weil er sah, dass ich denselben Schweizerpass in der Hand hielt. Nach ¾ Stunden endlich war es soweit, ich hatte den Kiwistempel im Pass und durfte offiziell in Neuseeland einreisen, Denkste!!!!! Das gleiche game von vorne? Ihr glaubt das kaum. Ich bin ja schon oft gereist und mehre tausend Kilometer geflogen, doch mich traf der Schlag. Der Neuseelaender laesst niemanden einreisen bis er sein Gepaeck gesehen hat. Also wieder Schlange machen, wieder fast 1 Stunde anstehen, um meine schoenen, weissen Unterhoesli und die bloede Toblerone zu zeigen, die mir fast weggenommen wurde, weil die Neuseelaender niemanden mit Lebensmittel einreisen lassen. Gut, endlich war ich willkommen. Der Moment ist wie in Zuerich? Wer wartet auf mich? Ja, John stand mit der Tafel Linus Geisser da und strahlte mich an. Ich begruesste ihn und dankte ihm fuer den Abholservice. Nach der Ankuft bei ihm zuhause musste ich leider mit Schrecken feststellen, dass die New Zealander wie die Australier, keine Heizungen haben, den sie kennen nur Klimaanlagen im Sommer. Ja warum den im Winter heizen, wo unsere Haueser ja nicht isoliert sind und nur aus Holz bestehen. „Ja und?“ dachte ich und richtete mein Zimmer ein, das sehr schoen ist. Anschliessend zeiget mir John Auckland, den Hafen und die Vulkane mit den Kratern. Die ersten Fotos sind auf der Website drauf, doch weitere folgen dann spaeter.
Schule
Heute, am 7. Juli ging ich mit voller Spannung zur Schule. Bus fahren, bloede Blicke ernten und trotzdem hohen erhobenem Hauptes durch das Portal zu gehen, weil mich viel ansprachen von wegen Schweizer. Worte und Namen fallen wie Alinghi, Geld, Uhren und Schokolade. Doch viele interessiert es, was der Schweizer verdient. Schon in Hongkong hatte ich solche Begegnungen!!! Nun wurden wir getestet: muendlich und schriftlich. Doch wie ich es ahnte, wurde ich in die Anfaengerklasse eingeteilt.
Unsere Schulleitung, Big Boss in Anni meinte man sehe in 2-3 Tagen, ob das level richtig sei. Nun so traf ich wieder Nationen wie Vietnam, Korea, Brasilien, Russland, Singapore, Thailand, France, Japan, Arabische Emirates, Indien, Pakistan, China, Malaysia, Deutsche und man stelle sich vor 3 Junge aus Thaiti. Ja, so begann also mein Abendteuer Englisch Schule. Morgen weiss ich definitiv, wer in meiner Klasse ist.
Ich schliesse meinen 2. Reisebericht und danke fuer dein Interesse und hoffe, es war spannend. Bis Bald aus Auckland, New Zealand Linus